Gottfried von Neiffen
Hî, wie wunnenclîch diu heide
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Hî, wie wunnenclîch diu heide sich mit mangem spaehen kleide gein dem meien hât bekleit! loup gras bluomen vogel beide, diu man sach in mangem leide, gar verswunden ist ir leit. alsô möhte ouch mir verswinden sorge, diu von fröide ie swant; wolde fröide sorge enbinden, sît daz fröide ie sorge enbant, sô wurd ich von sorgen frî. Dô mîn ouge erkôs die süezen, dô wart mir ein lieplîch grüezen, roeseleht ein rôter gruoz. dô dâht ich 'diu ougen müezen dir vil senden kumber büezen: anders dir wirt niemer buoz sorgen, ez enwende ir güete.' dannoch was ir güete guot. sam der rôse in touwen blüete was ir munt rôt alse ein bluot. owê, dannoch was ich frô. Wer kan froelîch frô belîben wan bî reinen lieben wîben? hî, wie süeze ein name wîp! wîp kan sendiu leit vertrîben. wol ir reinen lieben lîben! och, si hânt sô lieben lîp daz mich nâch in muoz belangen! bî in ist diu wîle unlanc. swâ liep liep hât umbevangen, dast ein süezer umbevanc, lieplîch nâch der minne ger. Wê der gar verlornen stunde daz mir senden niene enkunde lieplîch küssen werden kunt von ir rôsevarwen munde! owê, Minne, daz dîn wunde mich sô lange hât verwunt! ich bin von dir ungeheilet, ich gewan gein dir nie heil. Minne, daz du sîst verteilet! habe ouch ir der minne ein teil: du verwundest mich niht mê. Waz touc minneclîchez singen? wâ sint wîp diu kunnen twingen? wâ sint man die minne ie twanc? wer kan staete fröide bringen? wer kan sorge ûz herzen dringen? minne ie sorge ûz herzen dranc von der wîbes ougen blicken, dâ man sâhen süezen blic. sie welnt sich der minne entstricken: man sint sunder minne stric. welt, dâ von trag ich dir haz. |