Heinrich von Melk
Von des tôdes gehugde
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Mich läitet mînes gelouben gelubde daz ich von des tôdes gehugde eine rede fur bringe. dar an ist aller mîn gedinge, daz ich werltlîchen liuten beschäidenlîchen mûze bediuten ir aller vräise unt ir nôt, die ûf den täglîchen tôt der allen liuten ist gemäine sich beräitent läider säine. die mache uns der wîssage chunt, er sprichet 'omnes declinaverunt', daz sprichet 'si hânt sich alle genäiget'. er mäinet die dâ haben gesäiget von got ze dem êwigem valle. er mac wol sprechen 'alle', wan under tousent sundaeren mug wir vil choum einen bewaeren der durnechtic muge häizzen. owê, waz wir alle tage gefräischen unchristenlîcher sunden! man hoeret uns niender chunden wâ einer stech in einer chliuse der sîne sunde alsô beriuse oder anderswâ gebûzze als Mâriâ diu sûzze, diu nâch Christes ûfverte cît unt stat bischerte in einer äislîchen wûste, dâ si inne wonen mûste âne der liute mitwist, die sie nâch unserm hêrren Christ nimmer mêr bischowen wolde, sît si in nicht lenger sehen solde. |