Mittwoch, Dezember 2, 2020

Nelly Sachs

Nelly Sachs, eigentlich Leonie Sachs (* 10. Dezember 1891 in Berlin, † 12. Mai 1970 in Stockholm), war eine deutsch-schwedische Dichterin und Dramatikerin.

Das Leben von Nelly Sachs

Sachs wurde 1891 in Berlin-Schöneberg, als Tochter einer jüdischen Familie geboren. Ihre Eltern waren der wohlhabende  Gummi- und Guttaperchawarenherstellers Georg William Sachs (1858-1930) und seine Frau Margarete (1871-1950). Sie wurde wegen ihres gebrechlichen Gesundheitszustandes zu Hause privatunterrichtet. Sie zeigte schon früh Anzeichen von Talent als Tänzerin, aber ihre beschützenden Eltern ermutigten sie nicht, einen Beruf auszuüben. Sie wuchs als sehr behütete, introvertierte junge Frau auf und heiratete nie.

Ihre Erlebnisse, die aus dem Aufstieg der Nazis im Europa des Zweiten Weltkriegs resultierten, machten sie zu einer ergreifenden Sprecherin für die Trauer und die Sehnsüchte ihrer jüdischen Mitmenschen.

Ihr bekanntestes Stück ist Eli: Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels (1950); weitere Werke sind die Gedichte Zeichen im Sand (1962), Verzauberung (1970) sowie die Gedichtsammlung In den Wohnungen des Todes (1947). 1966 wurde ihr der Literaturnobelpreis verliehen.

Werke von Nelly Sachs

  • In den Wohnungen des Todes (1947)
  • Sternverdunkelung (1949)
  • Eli. Ein Mysterienspiel vom Leiden Israels (1951)
  • Und niemand weiß weiter (1957)
  • Flucht und Verwandlung (1959)
  • Fahrt ins Staublose (1961)
  • Noch feiert Tod das Leben (1961)
  • Glühende Rätsel (1963/67)
  • Die Suchende (1966)
  • Teile dich Nacht (1971)

Mehr zu Nelly Sachs

https://de.wikipedia.org/wiki/Nelly_Sachs

Epochen wo Nelly Sachs aktiv war

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