Sonntag, September 27, 2020

Walther von der Vogelweide

Leben

Walther von der Vogelweide (* ca. 1170 – † ca. 1230) war ein Minnesänger, der Liebeslieder und politische Lieder („Sprüche“) in mittelhochdeutscher Sprache komponierte und aufführte.

Der berühmteste Dichter des Mittelalters ist in Österreich geboren. Am Wiener Hof genoss er eine Ausbildung. 1198 verließ Walther den Wiener Hof und wurde vom Königshof Friedrichs II. aufgenommen. Vom 12.11.1203 ist die Urkunde eines Bischofs zur Bestätigung des Kaufs eines Pelzmantels erhalten, in der Walther namentlich erwähnt ist. 1222 erhält er vom Kaiser ein Lehen bei Würzburg. Von seinem Werk sind heute über 100 Sangsprüche und 70 Minnelieder erhalten. Seine Minnelieder haben geistliche, politische und belehrende Inhalte und stellen zugleich den Höhepunkt der mittelalterlichen Lyrik dar. Seine bekanntesten Gedichte sind Ich sâz ûf eime steine und Under der linden.

Werke

Gedichte:

  • Fro Welt, ir sult dem wirte sagen
  • Reichston
  • Ich sâz ûf eime steine
  • Ich horte ein wazzer diezen
  • Ich sach mit minen ougen
  • Under der linden

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